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Tri-Continental
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TRI-CONTINENTAL sind :


Bill Bourne - Gesang, Akustikgitarre, Fiddle
Bill Bourne ist ein meisterlicher Gitarrist und Improvisator mit ausgesprochen intensiver stimmlicher Ausstrahlung. In Kanada auch als Solokünstler und Songwriter sehr geschätzt, kann er u.a. auf eine längere Zusammenarbeit mit der bekannten schottischen Folkband Tannahill Weavers zurückblicken. Auf mehreren Soloalben wie dem für einen JUNO (dem kanadischen Pendant zum US-Grammy) nomierten VICTORY TRAIN stellte er dem kanadischen Publikum seine persönliche und musikalische Individualität bereits wiederholt unter Beweis. Bourne ist außerdem ein Typ: der Zylinder auf dem Kopf gilt als sein Markenzeichen.


Lester Quitzau - Gesang, Slide-, elektrische und akustische Gitarren, Kalimba
Lester Quitzau stammt als Sohn einer niederländischen Mutter und eines dänischen Vaters - aus dem kanadischen Edmonton. Dort absolvierte er auch seine "Blues-Lehrjahre" in den Bars der North Side mit Bands wie den Slipping Lizards oder den Yard Dogs. Mit dem ebenfalls für einen JUNO-Award nominierten 1996er Album A BIG LOVE konnte er sich als Bluesmann von großem Einfühlungsvermögen und Musiker mit innovativem Potential profilieren. Quitzau ist kein Purist, sondern ein sensibler Typ, dessen Spiel Sinn für offene Räume, interessante Texturen und musikalischen Atem verrät. Inspiriert von der Ehrlichkeit des Blues, vermittelt Quitzau mit seinem Spiel keinen museal geprägten Ansatz, sondern versprüht Aktualität und Authentizität, Prägnanz und viel Gefühl.


Madagascar Slim - Gesang, akustische und elektrische Gitarren, Valiha
In alter Bluestradition gab sich dieser Mann aus Antananarivo/Madagaskar einen griffigen "Bluesnamen". Seit 1979 in der kanadischen Metropole Toronto ansässig, ist Randriamananjara Radofa Besata Jean Longin (so sein vollständiger Name) ein Beispiel für einen wahrhaft bi-kulturellen Musiker. Erst seit den Exkursionen der US-Amerikaner Henry Kaiser und David Lindley ist hierzulande bekannt geworden, welch großen Schatz die Musikwelt der ostafrikanischen Insel birgt. Madagascar Slim ist ein lebendes Beispiel dafür: Virtuose des "Salegy"-Tanzstils und gleichzeitig durch die musikalische Begegnung mit Jimi Hendrix vom Bluesvirus erfasst. Er selbst sprich von seiner Musik als "Malagasy Blues", wohl wissend um die Bedeutung einer griffigen Formel für die spezielle Verbindung aus Bluesriffs mit den kniffligen Rhythmen der Musik Madagaskars. Der Erfolg gab ihm Recht: für sein 99er Album OMNISOURCE erhielt er einen JUNO. Auf TRI-CONTINENTAL ist Madagascar Slim im übrigen auch an der Vahila, einer Bambus-Zither aus Madagascar, zu hören. Wie auch in der Gitarrenmusik aus Hawaii üblich, wird in der traditionellen Musik Madagaskars auf individuell sehr unterschiedliche Stimmungen der Saiteninstrumente zurückgegriffen.