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Kritiken zu "So Here We Are"
So Here We Are – "hier" heißt: angekommen in virtuos gespieltem Blues. Der Chef glänzt an Gitarre und Mikrofon, die beiden Begleiter meist an Bass und Schlagzeug. Und was die drei scheinbar lässig aus Rock, Blues und etwas Funk zaubern, erfordert einiges Talent. Sehr modern klingt das kanadische Trio nicht – eher zeitlos hochklassig. Power ohne Hauruck-Sounds, Feeling ohne ödes Geplänkel: Nach dieser dritten CD sollten sich Bluesfans Lester Quitzaus sperrigen Namen merken. (AUDIO)
So vielseitig und komplex dieses Album auch ist, es klingt dennoch ungemein homogen und lässt keine Sekunde Langeweile aufkommen. Mit spürbarer Gelassenheit entwickelt der Sohn dänisch-niederländischer Eltern, der in Edmonton aufgewachsen ist, immer neue Spannungsmomente. SO HERE WE ARE – endlich ist Quitzau auch hier zu Lande angekommen! Man kann sich nur zu dieser Entdeckung gratulieren und sollte sie sofort und bedenkenlos weiter empfehlen. (Good Times))
Der Bremer Labelname ist bei Quitzau Programm: Tradition & Moderne – selten war eine CD zu hören, die so den Verpflichtungen der Vergangenheit nachkommt und gleichzeitig so zeitgemäß klingt wie dieses Album. Chris Whitley hat zuletzt diesen Spagat bewältigt. "So Here We Are", erinnert in seiner dichten Atmosphäre an die Songs von Quitzaus New Yorker Kollegen. Genau diese intensiven Singer-Songwriter-Balladen, als Kontrast zu den intelligent umgesetzten 12-Taktern, machen den Reiz des Albums aus. Das grandiose Roots-Album setzt den Maßstab für dieses Jahr. (news) )
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