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Kritiken zu "On Air"
Doch bei seinem Bremer Konzert von 1975, das er allein mit Gitarre, Stimme und einem Echogerät bestritt und das "On Air" dokumentiert, waren alle Sensoren auf einen Punkt konzentriert.
Martyn arbeitete sich in die Songs hinein. Seine Musik war pure Körperlichkeit. Mit Wucht drosch er die Akkorde, riss die Saiten fast mit Brutalität an. Das war kein Liedersingen mehr - da heulte einer den Mond an. Von solcher Urgewalt kann der neue Folk-Underground noch lange zehren. (taz)
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