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John Mooney
CDs
Presse
T&M 007: 15.00 Euro
"Dealing With The Devil" - 1996

1. New Someday Baby
2. Baby Please Don´t Go
3. Travelin´Riverside Blues
4. Broken Mold
5. Late On In The Evening
6. Keep It Clean
7. U Told Me
8. Junco Partner
9. It Don´t Mean A Doggone Thing
10. Country Boy
11. Grinnin´In Your Face
12. Sacred Ground
13. Shortnin´Bread



"Dealing With The Devil" ist das erste John Mooney- Solo-Album. Es ist die Aufnahme eines denkwürdigen Konzertabends in Bremen . Ein Kritiker, der Mooney kurz darauf erlebte, hat die musikalische Intensität des Gitarristen so beschrieben:

"Der sonnenbebrillte Saitenking mit Wohnsitz New Orleans wirkt nur im ersten Moment "cool" - sobald sein Instrument klingt und schwingt, kocht die Seele über. Magische Momente: Ein Mann und seine Slideguitar, die kleinste und dabei größte musikalische Einheit. Mit der rechten Hand sorgt er für konzentrierte Dynamik, die linke malt derweil unentwegt Soundbilder, auf denen aquarellartig die Töne ineinander fließen. Strahlende Klangfarben kommen dabei heraus: wie ein Besessener kostet Mooney jede Note, jede Pause aus. Dabei gleitet er mit einer Leichtigkeit über die Saiten wie ein Dampfer über den Mississippi. Mooneys Finger aber rasen immer schneller, dazu knurrt und heult sein gut geöltes Organ. Mal ist die Stimme nur Soundeffekt, verraucht und knurrend. Dann wieder schwingt sie sich auf zu ganzen Textpassagen, bringt einen Hauch Jazz oder Ragtime ins Spiel, kämpft mit der Gitarre um Höhen und Lautstärke, verbindet sich schließlich mit ihr in den schönsten Momenten wie Wasseratome im Fluß: "Baby please don´t go".

Solche Musik zu beschreiben ist immer ein Wagnis. Man muß sie einfach fühlen, ihre sinnliche Kraft spüren. Und die schöpft Mooney aus der Tradition von Robert Johnson über Son House bis hin zum multikulturellen Schmelztiegel New Orleans, ohne dabei nur Traditionalist zu sein. Der Blues ist ein Delta, ja, und Männer wie John Mooney befahren immer wieder unbekannte Wasserarme auf der Suche nach neuen Wegen." (Michael Stoll, Rhein Main Zeitung vom 23.10.1995)