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Ellen McIlwaine
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Bio
T&M 018: 15.00 Euro
"Spontaneous Combustion" - 2001

1. Mockingbird
2. Take Me To The River
3. Dead End Street
4. Up From The Skies
5. Sidu (Grandmother)
6. Sitting On Top Of The World
7. Bid You Goodnight
8. Spontaneous Combustion
9. Say A Single Word
10. Egyptian Blues





Ellen McIlwaine — vocals, acoustic/electric slide guitar, piano

Kester Smith — drums

Bill Rich — bass

Special Guest: Taj Mahal, vocals

Es gibt ein neues Album von Ellen McIlwaine — "Spontaneous Combustion"/"Selbstentzündung" hat sie es betitelt und man ist versucht, das Klischee vom "Feuer, das noch immer brennt" zu bemühen, wäre es nicht so abgedroschen. Zudem schätzt die Wahl-Kanadierin keine großen Sprüche, wenn es um ihr Verhältnis zur Musik geht. Wenn Ellen McIlwaine über ihr Leben als Musikerin spricht, wird allerdings rasch klar, dass es sich bei ihr um einen besonderen Fall von "ganz oder gar nicht" handelt. SPONTANEOUS COMBUSTION ist die neue Platte einer bemerkenswerten Künstlerin.



SPONTANEOUS COMBUSTION ist genau die Studio-Platte geworden, welche die temperamentvolle Bluesfrau schon immer machen wollte. Eine viele Facetten ihres Stils unverfälscht widerspiegelnde Produktion ohne Schnickschnack mit zehn neuen Songs, deren Kraft sich klar und deutlich aus einer Quelle namens "Blues" speist. Seit ihrem mitreißenden Auftritt beim Bremer Festival weiß man auch hierzulande um die herausragenden Live-Qualitäten dieser Vollblut-Performerin. Dass sie heute diese Energie auch in einem Tonstudio eindrucksvoll vermitteln kann, dafür steht SPONTANEOUS COMBUSTION. Aufgenommen an einigen Novembertagen in Seattle, Washington, bringt Ellen McIlwaine ihren Fans hier eine spannende Mischung aus Cover-Versionen und eigenen Songs. Eine unschätzbare Hilfe waren ihr die Begleitmusiker im Studio: Schlagzeuger und Perkussionist Kester Smith und Bassist Bill Rich. Beide sind Veteranen in einer Reihe von Taj Mahal Bands der letzten 30 Jahre, wie die Tuba-Band von "The Real Thing" und die International Rhythm Band.

Die Songs — einige Notizen:

Mockingbird: der populäre R’n’B-Oldie von Charles & Ines Foxx - in ein luftiges Reggae-Gewand gekleidet. Duett-Partner: Taj Mahal,

Take Me To The River: ein Soul-Klassiker aus der Feder von Al Green in knochentrockenem Powertrio-Funk-Workout,

Dead End Street: acoustic slide guitar mit kraftvollem Unisono-Einsatz von Stimme und Gitarre,

Up From The Skies: ein liebevoller Hendrix-Tribute — geradeaus und ohne psychedelische Spielereien,

Sidu (Grandmother): Ellen goes India - improvisierte Gesangslinien kommen zusammen mit der akustischen slide-Gitarre. Congas erklingen wie Tablas und Ellen’s virtuose Wechsel von Kopf- und Bruststimme vermittelt eine intensive Stimmung — Eastern Blues à la McIlwaine,

Sittin‘ On Top of the World: schöne Solo-Pianoversion eines der bekanntesten Stücke von Howlin‘ Wolf,

Bid You Goodnight: eine traditionelle Kirchenhymne a cappella- wieder mit dem Duett-Partner Taj Mahal,

Spontaneous Combustion: Reggae/R’n’B-Mix im klassischen Powertrio-Format,

Say A Single Word: Melancholie pur — eine schöne Liebesballade,

Egyptian Blues: nomen est omen — die Improvisatorin McIlwaine in vollem Flug.

Ellen McIlwaine geht es bei allem Temperament nicht um Lautstärke und Effekthascherei. Ihr Gitarrenspiel ist geprägt vom Streben nach Dichte und Atem — ganz im Sinne von Vorbildern wie Jeff Beck oder ZZ Top’s Billy Gibbons. Die Geister des Südstaaten-Blues und auch einige Erinnerungen an die psychedelische Rockhistorie bleiben dabei genauso spürbar wie die rebellische Natur dieser Künstlerin. Seit mittlerweile 30 Jahren ist Ellen McIlwaine unterwegs. Sie weiß um den Preis, den man für dieses Leben zahlt. Und sie wird weitermachen - auf ihre Art. Wie entschieden sie diese Haltung einnimmt, teilt sich auf SPONTANEOUS COMBUSTION auf überzeugend direkte und unverfälschte Art mit.