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Veda Hille
CDs
Presse
T&M 010: 15.00 Euro
"Spine" - 1997

1. Slumber Queen
2. Sweet
3. Bellyfish
4. Seasoned
5. Strange, Sad
6. Instructions
7. One Hot Summer
8. 6 Feet Of Silence
9. Song For Snake
10. 26 Years
11. Shamus And Stone


"Spine" - Veda Hille beweist auch mit ihrem neuen Album jede Menge Rückgrat. Während sich immer mehr Singer/Songwriterinnen dem stilistischen Erfolgsmaß einer Sheryl Crow oder Alanis Morisette beugen, ist die junge Kanadierin auf "Spine" ihrer eigensinnigen, vor Ideen überbordenden Schaffenslust treu geblieben.

Aufregend kompromißlos läßt sie ihrer musikalischen und textlichen Phantasie freien Lauf. "Spine" ist ein Album spannender Kontraste, ein Wechselbad der Atmospären und Stimmungen: mal aufwühlend, mal introspektiv, beschaulich oder offensiv herausfordernd. Von der innigen Piano-Ballade ist nur ein kurzer Sprung zum harsch rockenden Ausbruch. Wie schon auf dem "women in (e)motion"- Live-Mitschnitt spielt die ausgebildete Pianistin hier mehrfach ihre akustische 4-Saiten-Gitarre. Cello, Loops und orientalische Trommeln kommen ebenso zum Einsatz wie Trompete, Kontrabaß und eine singende Säge.
Unter den Begleitern ist einiges an kanadischer Prominenz, zum Beispiel Ani DiFranco/Indigo Girls-Drummer Andy Stochansky und Trompeter/Koproduzent David Travers-Smith (Jean Siberry u.a.)
Veda Hille stammt aus Kanada. Sie lebt in Vancouver, hat aber enge Kontakte in die quirlig-bunte Szene Torontos, wo die meisten Fäden des kanadischen Musikgeschehens zusammenlaufen. Sie ist eine hinreißende Sängerin, eine exzellente Pianistin (mit profunder Klassik- und Jazzausbildung) , und sie schreibt außergewöhnliche Songs, die in keine der herkömmlichen Kategorien passen. Mit ihrer eigenwilligen Mixtur aus Pop, Jazz, Folk-Elementen, Rock-Avantgarde, Singer/Songwriter-Tradition und phantasievoller Poesie nimmt die 29 jährige auch auf der progressiven Szene Kanadas eine Ausnahmestellung ein.
Die Namensliste von Musikerinnen, mit denen Veda Hille schon verglichen wurde, ist lang - und kurios! Besonders häufig taucht der Name Tori Amos auf - ein Vergleich, der bestenfalls einer oberflächlichen Betrachtung standhält. Veda Hille ist eine eigenständige künstlerische Persönlichkeit - eine charismatische Persönlichkeit und eines der größten Talente, die Kanada in den vergangenen Jahren hervorgebracht hat.

Geboren wurde Veda Hille am 11. August 1968 in Vancouver. Nach einer 13-jährigen Klavierausbildung - sie begann im zarten Alter von 6 Jahren - arbeitete sie einige Zeit als Lounge-Pianistin (1986/87), fühlte sich zwischen Elton John- und Burt Bacharach-Songs allerdings hoffnungslos deplaziert. Nach zwei Jahren am Emily Carr College of Art (Bildende Künste, Film, Performance Art) fand sie den Weg zurück zur Musik. Zu ihrem ersten Song inspirierte sie ein Gedicht, das sie als Kind geschrieben hatte. 1992 brachte sie im Eigenverlag ihr erstes (Kassetten-)Album raus. Konzerte gab sie zunächst solo, seit Anfang 1993 arbeitet sie auch mit eigener Band (Gitarrist Stephen Nikleva gehörte - mit Bassist Martin Walton - zur Indie-Band Red Herring und begleitete unter anderem Sarah MacLachlan).