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Geoff Muldaur: Geoff Muldaur & The Texas Sheiks - 2009

US-Roots-Musiklegende Geoff Muldaur rief und alle kamen ihm zur Seite: Stephen Bruton (†), Johnny Nicholas, Cindy Cashdollar, Suzy Thompson, Bruce Hughes und – als besonderer Gast – Jugband Music-Mann Jim Kweskin. Die Goldene Ära der traditionellen amerikanischen Musik reflektierend, wurden die “Texas Sheiks“-Sessions in Austin zu einem einmaligen und bewegenden Event mit unwiderstehlichen - auch seltenen - Perlen aus dem großen alten Blues-, Stringband-, Texas Swing und Jumpblues-Repertoire. Gesungen und gespielt mit meisterlicher Expertise, großer Autorität und einnehmender Freude. Eine dem „O Brother“-Klassiker des amerikanischen Oldtime-Music-Revivals in nichts nachstehende Kollektion amerikanischer „modernistischer Klassik“ (T-Bone Burnett). Eine Feier des Lebens.


Michael Kaeshammer: Lovelight - 2009

Michael Kaeshammer - das Multi-Talent aus Kanada: Pianovirtuose, Sänger, Songwriter, Entertainer. Der Musiker mit deutschen Wurzeln entwickelt sich mit seinem sechsten Album weiter – nicht unähnlich dem Briten Jamie Cullum. Kaeshammer ist ein Musiker, der seine an zahlreichen klassischen Pianogrößen aus Jazz, Blues und R’n’B geschulten Fähigkeiten jetzt auch in den Dienst des eigenen Songwritings stellt. Die immense Virtuosität des Kanadiers wird dabei mit einer leichtfüßigen Pop-Sensibilität zusammengeführt, ohne die Integrität des Meisterpianisten in Frage zu stellen. Zu hören sind neue Kaeshammer-Songs zwischen New Orleans-Groove und Ballade, dazu ausgewählte Covers aus vielen musikalischen Welten. Ein großer Schritt nach vorne für den vielleicht interessantesten kanadischen Pianomann der jungen Generation.


Taj Mahal: An Evening of Acoustic Music - Double-LP - 2009

Die Vinyl-Erstausgabe des mittlerweile legendären Bremer Konzertes von Taj Mahal im Herbst 1993 ist ein wahres Schmuckstück. Nicht nur konnte für die Covergestaltung abermals der renommierte Grafikkünstler Henning Wagenbreth gewonnen werden. Der Berliner Professor und Musikkenner komponierte gleich für jeden Song des Albums neue Bilder, die sich in der Gesamtheit auf dem Cover zu einem in mehrerer Hinsicht farbigen Gesamtwerk zusammenfügen. Das stimmungsvolle und – auch durch den Gast Howard Johnson - besondere Mahal Solo/Duo-Konzert mit vielen Klassikern, erfährt so eine „analoge“ Neubelebung. Die zusätzliche visuelle Dimension schafft gewissermaßen ein neues Hörerlebnis und wird die Erstauflage dieser Vinyl-Veröffentlichung schon bald zu einem Sammlerstück machen.


Sandy Dillon: Living in Dreams - 2008

Seit ihrem Live-Debut beim Festival Women In (E)Motion im Frühjahr 2001 hat die Exil-Amerikanerin in London auch in Deutschland viele Fans. Ihre harschen und beseelten „Blues-Mutationen“ riefen dabei Vergleiche mit Tom Waits und Captain Beefheart hervor. Die Songs auf „Living In Dreams“ verarbeiten erneut Persönliches aus der dunklen Leere des persönlichen Verlustes, Krankheit und einer erinnerten Vergangenheit. Gemeinsam mit den Multi-Instrumentalisten Ray Majors und David Coulter entwirft Sandy Dillon ein inspiriertes, vor Intensität flimmerndes, musikalisches Universum mit Bezugspunkten aus Blues, Folk, Jazz und Rock-Avantgarde. Mit ihrer einzigartig wandelbaren Stimme entführt die Wahl-Londonerin ihr Publikum so in ein Reich des Zwielichts und verwandelt Erlebtes in betörende Musik jenseits von Genregrenzen.